Afritz am See im Herzen Kärntens.
Sanft breitet sich der kleine Ort im schönen Gegendtal vor einem aus und erstreckt sich bis nach Westen zum Afritzer See. Hier wird Tradition und das Kulturgut gepflegt aber auch auf Innovationen nicht vergessen!
Auszug aus der Gemeindechronik:
„Im Jahre 145O wurde der Name Afritz erstmals urkundlich erwähnt. Die Ortsbezeichnung läßt sich vom slowenischen Zober ableiten, womit auf die Beschaffenheit des Geländes hingewiesen werden sollte, welches von breiten Moränenablagerungen geprägt wurde. Diese blieben bis heute stille Zeugen der Eiszeit. In einem Bericht aus dem Jahre 1516 wurde die Kirche St. Nikolai in Afritz als Filiale der Pfarrkirche Treffen erwähnt.
Der schon damals herrschende Priestermangel brachte es mit sich, daß der jeweilige Kaplan oder Vikar von Afritz ab dem Jahre 1676 auch die Kirche in Arriach und Wöllan zu betreuen hatte. Die auf einem Hügel nordwestlich von Afritz gelgegene Kalvarienberganlage und Kirche wurde 1745 erstmals erwähnt. Die Weihstätte blieb schon durch ihre wunderbare Lage bis heute ein Blickfang für das gesamte Tal.
Besondere Bedeutung kam in der Gemeinde Afritz am See lange Zeit dem Haus Porcia zu, diente doch diese damalige ortenburgische Besitzung als „Landgericht Afritz“. Dieses Landgericht verfügte über eine eigene Richtstätte mit Stock und Galgen. Während der napoleonischen Herrschaft wurde das „Landgericht Afritz“ aufgelöst und das Gegendtal dem Gerichtsbezirk Villach angeschlossen.“
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